Proteste gegen die  Kündigung der EIKE-Konferenz durch das NH Hotel München Ost

zusammengestellt aus den Kommentaren zum Artikel EIKE-Klimakonferenz München: „Umweltschützer“ erpressen Hotelleitung (Auszüge, Hervorhebungen vom Admin; Stand 19.11.2019 19:43 Uhr)

Josef Baumann:

Jeder Protest wird beachtet und hat eine grössere Wirkung als man glaubt!
Ein Bekannter hat mir geschrieben, dass ihm die Galle hochkam, als er realisierte, was da ablief. Er hat dem NH Hotel mitgeteilt:

„Auch wenn meine folgenden Anmerkungen Sie Frau Schrüfer nicht persönlich betreffen, so ist es mir ein wichtiges Anliegen, dass Sie folgendes der Geschäftsleitung der NH Hotels weiterleiten:

Ich habe die Ursachen, welche zur kurzfristigen Kündigung der Durchführung der EIKE Konferenz geführt haben, durch die EIKE Organisatoren erfahren. Mit grossem Befremden nimmt man einen derartigen Entscheid zur Kenntnis, ein Entscheid, mit dem sich die Verantwortlichen der NH Organisation zu Mitläufern des Mobs machen. Solches ausgerechnet in Deutschland – welches alle unsere Sympathien hat – wo man meinen sollte, durch die Aufarbeitung der jüngeren Geschichte, solches eigentlich überwunden ist und sich so etwas wie Zivilcourage entwickelt hat. Offenbar in der NH Organisation nicht, da scheint skandalöses und rückgratloses Verhalten zu herrschen. Man muss sich das merken, jedenfalls werde ich in meinem Tätigkeitsumfeld NH Hotels nicht weiterempfehlen.“

Stefan Steger:

Auch wenn es in dieser verfahrenen Situation vermutlich Nichts mehr bringt, habe ich heute trotzdem noch eine Mail an das Hotel geschrieben:
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Sehr geehrte Hotelleitung des NH München Ost, sehr geehrtes Management der NH Hotel-Gruppe

Ich bin empört darüber, dass das NH-Hotel die wissenschaftliche Konferenz kurzfristig gekündigt hat, weil undemokratische Kräfte versuchen, die Konferenz zu verhindern und Druck auf das Hotel ausgeübt und eine Störaktion veranstaltet haben.

Meines Wissens hat EIKE e.V. noch niemals Störungen o.ä. verursacht, diese wurden immer von externen Dritten verursacht, deren Ziele nicht wissenschaftlicher Natur sind.
Mit ein wenig demokratischem Rückgrat hätte das NH-Hotel die Polizei gerufen, Strafanzeige erstattet und die Störung sowie die Schädigung ihres Geschäftsbetriebes öffentlich verurteilt. Stattdessen kapituliert das NH-Hotel vor Kreisen, die gegen die Meinungs-, Wissenschaftsfreiheit und Demokratie mobil machen. Das erinnert mich an unselige Zeiten deutscher Geschichte!

Ich fordere Sie ebenso höflich wie dringend auf, den Vertrag mit EIKE einzuhalten und die Durchführung der Konferenz zu ermöglichen. Sollen in deutschen NH-Hotels nur noch wissenschaftliche Konferenzen, die dem Mainstream entsprechen, möglich sein?

Man muss nicht alle Standpunkte von EIKE e.V., der Konferenzteilnehmer und Referenten teilen, aber davon lebt die Demokratie und der wissenschaftliche Diskurs.

Freundliche Grüße

Dipl.-Ing. Stefan Steger

PS: Dass ich in Zukunft einen großen Bogen um Ihr Haus machen werde, versteht sich von selbst.

Jan-Martin Mächler:

Ich habe gestern, als unbeteiligter Schweizer, ebenfalls ein Mail geschrieben. Solche Zustände wären hier nicht denkbar.

Josef Baumann:

Es ist schon sehr spät, aber ich habe noch einen Protest an die NH-Hotels geschickt. Ich kann alle nur dringend auffordern, das ebenfalls zu machen, damit das NH-Hotel Gegendruck von der demokratischen Öffentlichkeit erhält.

 

NH Hotel Münschen Ost, Einsteinring 20, 85609 Aschheim-Dornach, +49 89 940096 0

NH-Hotels Deutschland, Lorenzweg 5. 12099 Berlin-Tempelhof, Telefon: +49 30 206 20 70

E-Mail: nhmuenchenost@nh-hotels.com, nh.germany@nh-hotels.com, communication@nh-hotels.com

 

EIKE-Klima- und Energiekonferenz 22./23.11. im NH Hotel München

Sehr geehrte Hotelleitung des NH München Ost, sehr geehrtes Management der NH Hotel-Gruppe

Ich bin angemeldeter Teilnehmer der EIKE-Klima- und Energiekonferenz am 22./23. im NH-Hotel München Ost und habe dort auch ein Zimmer gebucht. Ich bin empört darüber, daß das NH-Hotel die wissenschaftliche Konferenz vertragswidrig und kurzfristig gekündigt hat, weil undemokratische Kräfte versuchen, die Konferenz zu verhindern und Druck auf das Hotel ausgeübt und eine Störaktion veranstaltet haben. Mit ein wenig demokratischem Rückgrat hätte das NH-Hotel die Polizei gerufen, Strafanzeige erstattet und die Störung der Konferenz sowie die Schädigung ihres Geschäftsbetriebes öffentlich verurteilt. Stattdessen kapituliert das NH-Hotel vor Kreisen, die gegen die Meinungs-, Wissenschaftsfreiheit und Demokratie mobil machen.

 

Ich fordere Sie ebenso höflich wie dringend auf, den Vertrag mit EIKE einzuhalten und die Durchführung der Konferenz zu ermöglichen. Sollen wissenschaftliche Konferenzen in deutschen NH-Hotels nicht mehr möglich?

Freundliche Grüße

 

Kurt Fischer:

Ich habe dem Hotel folgende E-Mail geschickt:
Von: kurt.fischer.hannover@gmail.com

Gesendet: Freitag, 15. November 2019 13:17

An: ‚NH MÜNCHEN OST‘

Betreff: AW: Hotelreservierung

 

Sehr geehrte Frau Bleier,

ich danke Ihnen für Ihre Nachricht. Ich mache mir große Sorgen über unsere Demokratie und unsere Grundrechte!! Ich bin 80 Jahre und habe 35 Jahre als CDU Ratsherr dem Rat der Landeshauptstadt Hannover angehört. 1949 ist meine Mutter mit meiner Schwester (neun Jahre) und mir (zehn Jahre) mit den Dingen, die wir tragen konnten, aus der DDR, Meißen, in der Nacht über die Grenze nach Niedersachsen geflüchtet. Wir haben die auseinander genommene Nähmaschine getragen, mit der unsere Mutter im Westen unseren Lebensunterhalt verdient hat. – Heute haben wir in ganz Deutschland (damals DDR) wieder Zustände wie damals in der DDR!

 

Natürlich möchte ich in Ihrem Hotel nie mehr übernachten. Ich bitte, mir den eingezogenen Übernachtungsbetrag auf mein Konto bei der Sparda-Bank Hannover, Kontonummer: DE 73 2509 0500 0000 2891 24 zu überweisen.

 

Sie werden verstehen, dass ich mich jetzt nicht mit freundlichen Grüßen verabschieden kann!

Kurt Fischer

 

Werner Holtz:

Flyer-Zitat: Nehmen wir EIKE ihre Stimme! Das ist der Aufruf zum Lynchmord der freien Meinungsäußerung. Demokratie ade! Alle Bürger*innen mit etwas Zivilcourage sollten dieses Hotel/Conference Center zum Umdenken auffordern.
P.S.: Ich habe ebenfalls meine Ablehnung der Verfahrensweise vom Hotel geäußert.

 

Andreas Meyer:

Ich habe gerade eine Protest-Mail an das NH-Hotel gesendet. (…)

 

Jürg Sand:

Diese in (noch Soft-) SA-Manier auftretenden linken Horden und die davor einknickenden, zeitlich leider wiederum verhinderten „Widerständler“ erinnern tatsächlich an finstere Zeiten. Wenn es bereits genügt, in einem Rechtsstaat (?) ein Grüppchen lauthalse Jungendliche loszuschicken um gestandene Hotelmanager einzuschüchtern, dann darf man sich nicht über die Nazizeit entsetzen oder gar wundern. Ich habe dem NH-Hotel mein Missfallen per Mail ausgedrückt und meide diese Hotelkette bis auf Weiteres.

 

Lara Berger:

Habe soeben eine Mail an das NH-Hotel München Ost geschrieben und sie gefagt, was in sie gefahren ist, „Klimaretter“ zu unterstützen, deren Ziele u.a. auch das Verbot jeglichen Flugverkehrs einschließen, der ihnen normalerweise ihre Kunden brachte. Ich habe darauf aufmerksam gemacht, dass sie eine geschäftsschädigende Haltung vertreten und -ganz wichtig- ich habe herausgestellt, welche Botschaft das Hotel damit in die Welt gesendet hat. Dass nämlich Buchungsbestätigungen des Hotels damit ihre Verläßlichkeit verloren haben und schon kleinste Anfragen aus der Klimalobby genügen und das Hotel storniert zugesagte Buchungen selbst wenige Tage vor der Anreise, selbst wenn die Reisekosten schon entrichtet sind. Ich habe das Hotel darauf aufmerksam gemacht, dass dies eine sehr schlechte Werbung für ihr Hotel ist und sich dies, wegen der hohen Zahl der internationalen Gäste, geschäftsschädigend herumsprechen und auswirken wird. Ich war selbst Geschäftsfrau und weiß über die enorme Wirksamkeit von Mundpropaganda.

Ich habe das Unternehmen auch darauf aufmerksam gemacht, dass diejenigen, die heute die freie Wissenschaft bekämpfen, morgen die Tourismusbranche bekämpfen werden und das sie praktisch die einzigen Verbündeten in diesem Kampf, nämlich die Wissenschaftler, die das Klima untersuchen wie es ist und nicht, wie sie es haben wollen, von sich stoßen.

 

Manfred Pelowski:

Danke, Frau Berger. Ich habe denen ebenfalls eine Mail gesandt und sie u.a. aufgefordert, sich nicht mit denen gemeinzumachen, die eine Meinungsdiktatur durchsetzen wollen. Und darauf hingewisen,

dass soetwas der Anfang von etwas ist, dem Deutschland leidvolle Erfahrungen verdankt.

 

Rolf Bartonek:

Ihr Beitrag über den Versuch des grünen Mobs und die Rolle des Tagesspiegels dabei, die wissenschaftliche Konferenz in München zu vereiteln, hat mich zu folgendem Leserbrief an den Tagesspiegel veranlasst. Da er garantiert nicht gedruckt wird, wie das bei einer freien Presse heute eben so ist, übermittele ich ihn hier im Wortlaut:

Werte Redaktion,

mehr als 50 Jahre war ich Journalist (jetzt Rentner), je zur Hälfte in beiden deutschen Systemen. Nun schäme ich mich für meine Branche. 1989 glaubte ich, Lenins Bestimmung der Presse als kollektiver Agitator, Propagandist und Organisator  sei endlich überwunden. Aber da habe ich nicht mit Redakteuren wie Ihnen gerechnet, die in einer ganz entscheidenden gesellschaftlichen Frage, nämlich der Klimawissenschaft, jedes unparteiische Recherchieren von Fakten vollständig eingestellt haben. Sie übernehmen ohne jegliches Nachdenken geradezu blind links-grüne Positionen. Sie dürfen ja der Meinung sein, dass der Mensch eine Klimaerwärmung verursacht. Aber dann argumentieren Sie bitte, wie es sich gehört, gehen Sie auf Gegenargumente ein.  Gerade als Journalisten sollten Sie die Fragen öffentlich beantworten, die vermeintliche Klimaleugner stellen. Ich verwende diesen Begriff, obwohl er dämlich ist, denn das Klima kann man so wenig leugnen wie Sonne und Mond, es ist immer da. Als kollektiver Agitator und Propagandist  einer militant straff organisierten (Grüne, Campact, Attac, Greenpeace)  Angstverbreitungskoalition gehen Sie sogar noch weiter und werden zu deren kollektivem Organisator, indem Sie, wie von Ihrem Redakteur Paul Gäbler inszeniert, Andersdenkenden eine internationale wissenschaftliche Konferenz unmöglich machen wollen. Toll, die DDR ist wieder da!!! Und der Tagesspiegel ist zum Partei-Zentralorgan mutiert. Ich schäme mich für Sie. Der Genosse Gäbler wäre garantiert ein guter SED-Parteisekretär gewesen.

Dr. Rolf Bartonek, Berlin

 

Liselotte Kornstaedt:

Musterbrief an NH Hotels

Folgenden Brief haben wir (mein Mann ist Jurist) eben an die NH Hotel Group und das Münchner Hotel geschickt. Vielleicht möchte es uns ja jemand gleichtun.

An: nhmuenchenost@nh-hotels.com, nh.germany@nh-hotels.com

Betreff: Ankündigung von Schadensersatzforderungen

Sehr geehrte Hotelleitung des NH München Ost Conference Center, sehr geehrtes Management der NH HOTELES DEUTSCHLAND GMBH,

mein Mann und ich sind zur 13. Klima- und Energiekonferenz des Veranstalters EIKE vom 22.-23. November 2019 im NH München Ost Conference Center angemeldet. Sofern Sie dabei bleiben, die Veranstaltung nicht mehr in Ihrem Haus stattfinden zu lassen, wird uns ein wirtschaftlicher Schaden entstehen (z.B. nutzlos aufgewandte Reisekosten). Diese Kosten entstehen durch Ihr Verschulden, da Sie den Vertrag mit EIKE einseitig ohne rechtlichen Grund gekündigt haben.

Die Höhe des Schadens werden wir im Einzelnen belegen, wenn es zum Schadenseintritt gekommen ist, d.h. wenn die Konferenz tatsächlich ausfallen sollte.

 

Die Geltendmachung wird auf einem von zwei Wegen erfolgen, die wir noch abstimmen werden: Entweder bündelt EIKE alle Schäden und macht sie aufgrund eines Vertrages mit Schutzwirkung zugunsten Dritter Ihnen gegenüber geltend (bzw. im Rahmen einer Drittschadensliquidation, was im Einzelnen rechtlich noch zu klären wäre). Alternativ macht jeder Konferenzteilnehmer für sich selbst Schadenseratz bei Ihnen geltend. Zivilrechtliche Begründung wäre hier die Störung der Geschäftsgrundlage (§ 313 BGB): Wie Sie mit Ihrer Email vom 12.11.2019 (Anhang) zu erkennen gegeben haben, war Ihnen bekannt, dass wir das Zimmer nur im Hinblick auf die Kongressteilnahme gebucht hatten. Deswegen würde uns, wenn Sie den Kongress absagen würden, ein Schadensersatzanspruch gegen Sie zustehen.

 

Ein derartiger Schaden wird natürlich nicht nur uns entstehen, sondern allen Teilnehmern und Rednern der Konferenz. Ich appelliere an Ihre Vertragstreue und fordere Sie auf, die Kündigung des Vertrages mit EIKE rückgängig zu machen und die Konferenz durchführen zu lassen.

​Mit freundlichen Grüßen,

© Horst-Joachim Lüdecke | Impressum